Krankenhäuser der Paulus Gesellschaft setzen Zeichen für eine sichere Gesundheitsversorgung und stoßen wichtige Gespräche an: Mit einer symbolischen Schließung ihrer Haupteingänge haben sich die Krankenhäuser der Kath. St. Paulus Gesellschaft am bundesweiten Aktionstag „Kein Geld. Keine Versorgung.“ beteiligt. In Dortmund, Lünen, Schwerte und Castrop-Rauxel machten die Einrichtungen damit auf die Folgen der geplanten Kürzungen in der Krankenhausfinanzierung aufmerksam.
Während des zweistündigen Aktionszeitraums kamen Mitarbeitende der Krankenhäuser mit zahlreichen Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besuchern sowie interessierten Passantinnen und Passanten ins Gespräch. Dabei zeigte sich deutlich: Viele Menschen sind sich der angespannten wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser und ihrer möglichen Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung bislang nicht bewusst. Die Aktion bot die Gelegenheit, über die Herausforderungen zu informieren und die Bedeutung einer verlässlichen Krankenhausfinanzierung für die Versorgungssicherheit in der Region zu erläutern.
Die Resonanz war durchweg groß. Viele Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zeigten Verständnis für die Anliegen der Krankenhäuser und äußerten ihre Sorge über mögliche Einschränkungen bei der wohnortnahen medizinischen Versorgung. Durch die symbolische Absperrung der Haupteingänge wurde sichtbar gemacht, was drohen könnte, wenn Krankenhäuser dauerhaft finanziell unter Druck geraten: längere Wege, längere Wartezeiten und ein schleichender Abbau medizinischer Angebote.
„Mit der Aktion konnten wir viele Menschen erreichen und auf ein Thema aufmerksam machen, das die gesamte Gesellschaft betrifft. Die zahlreichen Gespräche haben gezeigt, dass die Menschen verstehen, wie wichtig leistungsfähige Krankenhäuser für ihre Region sind“, lautet das Fazit der Kath. St. Paulus Gesellschaft.
Die Krankenhäuser bedanken sich bei allen Mitarbeitenden, die die Aktion unterstützt haben, sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern für die vielen offenen und konstruktiven Gespräche. Gemeinsam wurde ein wichtiges Signal an Politik und Öffentlichkeit gesendet: Eine hochwertige, wohnortnahe Gesundheitsversorgung braucht eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung.
Der Aktionstag fand zeitgleich in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg statt und stand unter dem Motto: „Kein Geld. Keine Versorgung. Wir sind für Sie da. Solange wir noch können.“
Foto: St. Josefs Hospital Hörde / Foto: Tim Lau
