Mahnwache der Christ*innen gegen Rechtsextremismus
Angesichts des Erstarkens der Alternative für Deutschland (AfD) und ihrer Aussagen zur Kirche ruft das Bündnis Christinnen gegen Rechtsextremismus* auch in diesem Jahr zu einer öffentlichen Mahnwache in der Dortmunder Innenstadt auf. Am Freitag, 13. März, von 16 bis 17 Uhr, wollen sie auf dem Ostenhellweg vor der Reinoldikirche ein sichtbares Zeichen für demokratische Werte, Menschenrechte und eine offene Gesellschaft setzen. Die Mahnwache steht unter dem Motto „Menschenwürde und Demokratie stärken – die Kirche gegen Angriffe verteidigen“.
Die Veranstaltung erinnert zugleich an die Westfälische Bekenntnissynode, die am 16. März 1934 in Dortmund gegründet wurde – als früher Akt des Widerstands gegen die nationalsozialistisch geprägten „Deutschen Christen“. Die Initiatorinnen betonen, dass bloßes Erinnern heute nicht mehr ausreiche: Kirche und Christinnen müssten aktiv Stellung beziehen, wenn Menschenwürde, demokratische Grundordnung und religiöse Vielfalt bedroht seien.
An der Mahnwache nehmen teil: Bärbel Sumagang, DGB-Vorsitzende Dortmund und Co-Sprecherin des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus, Michael Stache, Ständig Stellvertretender Superintendent des Evangelische Kirchenkreises Dortmund, Pfarrer Friedrich Stiller, Christinnen gegen Rechtsextremismus – Sprecher, Pfarrer Christian Höfener-Wolf, Elias-Gemeinde und Christ*innen gegen Rechtsextremismus. Moderatorin: Sabine Fleiter, Christinnen gegen Rechtsextremismus. Musik: Projekt-Gospelchor, Kreiskantorin Jutta Timpe und Bettina Knorrek.
Mahnwache
„Unser Kreuz hat keine Haken – Kirche aktiv für Demokratie“
Freitag, 13. März,
16 bis 17 Uhr, auf dem
Ostenhellweg vor St. Reinoldi
Kontakt:
Referat für Gesellschaftlicher Verantwortung
Tel.: 0231 22962-379
E-Mail: rgv@ekkdo.de
