Kulturgeschichtliches Seminar der Katholischen Akademie Schwerte untersucht wirkmächtige Phase deutscher Geistesgeschichte
Das kulturhistorische Seminar „Eine imaginäre Reise in die Goethezeit“ (23. bis 24. Januar 2026) stellt eine bis heute nachwirkende Phase deutscher Geistesgeschichte vor. Sie umfasst, angelehnt an das lange und künstlerisch ungemein produktive Leben von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), eine Epoche von gut 60 Jahren. Mindestens zwei Generationen von Persönlichkeiten, Wissenschaftlern und Künstlern der verschiedensten Gattungen, erlebten sie als eine Zeit größter politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Umbrüche in Europa. Die Französische Revolution, der Aufbruch in das industrielle Zeitalter, der geistesgeschichtliche Umbruch (von der Aufklärung über die Empfindsamkeit, Sturm und Drang, Klassik bis zur Romantik), politische Persönlichkeiten von Napoleon bis Metternich und Geistesgrößen von Kant bis Hegel und Schleiermacher prägten diese Zeit.
In der Nussschale der deutschen Kleinstaaterei erblühte in dieser Phase eine Gedankenwelt, die die so vermeintlich einheitliche „Goethezeit“ zu einer der innovativsten und kreativsten Epochen deutscher Geistesgeschichte werden ließ. Hierzu möchte die Tagung Einblicke geben.
Referentin ist die Kultur- und Kunsthistorikerin Dr. Hildegard Erlemann.
Information, Programmanforderung und Anmeldung:
Petra Scheffler, Tel. 02304/477-154, E-Mail: scheffler@akademie-schwerte.de
www.akademie-schwerte.de (Programm)
