Das Katholische Forum Dortmund lädt auch in diesem Jahr zu einer besonderen Karfreitagsmeditation ein. Das „KarfreitagForum 2026“ findet am Freitag, 3. April, um 19.30 Uhr in der Propsteikirche Dortmund statt.
Die musikalische Gestaltung der Liturgie übernimmt das Kettwiger Bach-Ensemble unter der Leitung von Wolfgang Kläsener. Im Mittelpunkt steht das Requiem op. 48 von Gabriel Fauré, ergänzt durch Motetten zur Passionszeit von Francis Poulenc. Die Meditation verbindet Musik mit Texten der Liturgie, Gebet, Lesung und Ansprache und eröffnet so einen besonderen Zugang zum Karfreitag.
Dichte Kompositionen
Fauré vollendete sein Requiem 1887 im Alter von 42 Jahren. Es ist sein einziges größeres Werk auf einen religiösen Text und zeichnet sich durch einen besonders tröstlichen, von Hoffnung geprägten Grundton aus. Dem Requiem Faurés gegenüber stehen vier Motetten „für die Zeit der Passion“ des französischen Komponisten Francis Poulenc. Er gehörte zur „Groupe de six“, die sich um eine entschlackte, verständliche Musik bemühte, ohne avantgardistisch im strengen Sinne zu sein.
So entstanden durch Poulencs Beschäftigung mit den liturgischen Texten der Karwoche dichte Kompositionen, die auf eindrückliche Weise den Text zum Klingen bringen.
Kettwiger Bach-Ensemble
Das Kettwiger Bach-Ensemble, 1984 in Essen-Kettwig gegründet, widmet sich der A-cappella-Literatur aller Epochen und ist vielfach ausgezeichnet. Seit vielen Jahren ist es regelmäßig beim Katholischen Forum Dortmund zu Gast. Mitwirkende unter der Leitung von Wolfgang Kläsener (Orgel) sind Elisabeth Kläsener (Sopran), Lorenz Schwachhöfer (Bariton), Magdalena Kläsener (Violine) und Martin Klusmann (Pauken).
Das „KarfreitagForum“ lädt dazu ein, innezuhalten und sich dem besonderen Charakter dieses stillen Feiertages in einer Verbindung von Musik, Meditation und Gebet zu nähern. Der Eintritt ist frei.
Beitragsbild: Das Kettwiger Bach-Ensemble gestaltet am Karfreitag, 3. April, das „KarfreitagForum“ in der Propsteikirche Dortmund. Foto: Matthias Duschner
