Internationaler Holocaust-Gedenktag

Dienstag, 27. Januar 2026, 18 Uhr

Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses, Friedensplatz 1

Jüdisches Leben 81 Jahre nach Auschwitz: Bedroht, bewacht, bewahrt?

Podiumsdiskussion über den aktuellen Antisemitismus und dessen Auswirkungen auf jüdisches Leben in Deutschland. Teilnehmende sind Hanna Pustilnik, Jüdischer Studierendenverband NRW; Zwi Rappoport, Jüdische Kultusgemeinde Dortmund und Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Westfalen-Lippe; Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. Moderation: Jörg Rensmann, Leiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus RIAS NRW. Musik: Dortmund Musik.

Anmeldung erbeten unter bkitanoff@stadtdo.de

Kooperation: ADIRA, Auslandsgesellschaft e.V., Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, VHS Dortmund

Synagogenführung

Freitag, 20. Februar 2026, 16.15-19.30 Uhr

Jüdische Kultusgemeinde, Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9

Anna Ben-Shlomo

Bejt HaKnesset

Die Synagoge ist ein „Bejt HaKnesset“ – „Haus der Versammlung“. Dort wird gemeinsam gebetet, gesungen, die Tora (5 Bücher Mose) gelesen und gefeiert. Im angeschlossenen Gemeindehaus treffen sich zahlreiche Gemeindegruppen und wird zu Konzerten und Vorträgen eingeladen. Hier findet auch der jüdische Religionsunterricht statt. Bei der Führung durch das Gemeindehaus und die Synagoge werden Fragen zur Situation der Gemeinde beantwortet und wird in die Bedeutung des Schabbat eingeführt. Im Anschluss (ab 18 Uhr) können der Schabbat-Gottesdienst und der Kiddusch besucht werden.

Anmeldung: 0231-22962414 / schulreferat@ekkdo.de / www.ev-kirche-dortmund.de

Teilnahme kostenfrei

Max. 25 Personen

Bitte Personalausweis mitbringen.

Leitung: Ina-Annette Bierbrodt

Kooperation: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Jüdische Kultusgemeinde Dortmund K.d.ö.R., Schulreferat des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund

Konzert zum Weltfrauentag

Sonntag, 1. März 2026, 17 Uhr

Ev. Stadtkirche Sankt Petri, Westenhellweg ggü. Hbf

Margarita Feinstein

Moderne jüdische Komponistinnen

Nachholtermin: Die Werke moderner jüdischer Komponistinnen spiegeln Fragen und Themen der heutigen Welt wider und sind gekennzeichnet von einer tief verwurzelten europäischen Tradition, großer Emotionalität und einer meisterlichen Mischung aus traditioneller und zeitgenössischer Technik. In ihren Werken kombinieren sie ihr Wissen über die Kultur ihrer Heimatländer mit ihrer fundierten Kenntnis westlicher Musiktraditionen. Trotzdem sind sie dem breiten Publikum nicht bekannt. Die in der Ukraine geborene Pianistin und Musikpädagogin Margarita Feinstein spielt Werke von Alice Santer, Jekaterina Tschemberdschi, Ruth Schonthal, Ludmila Schuljewa sowie Stücke aus ihrem eigenen Werk.

Anmeldung: info@gcjz-dortmund.de

Eintritt frei

Kooperation: Ev. Stadtkirche Sankt Petri, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund

Frauenmahl

Sonntag, 15. März 2026, 17-20 Uhr

Ev. Gemeindehaus Wellinghofen, Overgünne 3-5, 44265 Dortmund-Wellinghofen

Interreligiöses Frauenmahl

Bereits zum sechsten Mal treffen sich Frauen im Fastenmonat Ramadan zum Reden, Hören und zum gemeinsamen Mahl nach Sonnenuntergang. In unruhigen Zeiten, die geprägt sind von Terror, Hass und Krieg, finden wir es umso wichtiger, uns über die Grenzen von Religionen und Kulturen hinweg miteinander über Gedanken des Friedens auszutauschen und gemeinsam zu essen. Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen!

Anmeldung: gleichstellungsbuero@stadtdo.de

Eintritt frei – Kostenbeitrag erwünscht

Kooperation: Ev. Gemeinde Wellinghofen, Ev. Noah-Gemeinde, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Jüdische Kultusgemeinde Dortmund K.d.ö.R., Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund, Sophia e.V.

Studienreise

7.-11. April 2026

Trier und Luxemburg. Europa – in Vielfalt geeint

Obwohl Luxemburg das kleinste europäische Land ist, wird es aufgrund seiner zentralen Lage im Kontinent und als Ursprungsland des Schengener Abkommens auch das „Herz Europas“ genannt. Das Motto der EU „In Vielfalt geeint“ wird hier aktiv gelebt und Verbindungen mit den Nachbarstaaten Belgien, Frankreich und Deutschland gepflegt und gestärkt. Begleiten Sie uns auf diese Reise in die Vierländerregion, blicken Sie hinter die Kulissen der EU und begeben Sie sich mit uns auf die Spuren der NS-Zeit sowie der jüdischen Vergangenheit und Gegenwart.

Weitere Informationen bei Norena Kunter (0231-8380048 / kunter@auslandsgesellschaft.de).

Leitung: Gerda E.H. Koch, Roswitha Killinger

Preis: 750 Euro (EZ-Zuschlag 160 Euro)

Mindestteilnehmerzahl: 25, Anmeldeschluss: 2. Februar 2026

Details: [QR-Code]

Kooperation: u.a. AG, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.

Rundgang

Mittwoch, 22. April 2026, 16 Uhr

Start: Vor der Ev. Stadtkirche Sankt Petri, Westenhellweg ggü. Hbf

Ruth Nientiedt

Jüdisches Dortmund

Die StadtPilgerTour nimmt in Kooperation mit der GCJZ sowohl die Geschichte jüdischen Lebens in Dortmund in den Blick als auch jüdisches Leben heute. Dabei sind Jüdinnen und Juden in ihrem Alltag weiterhin antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt. Am Entstehen des Antisemitismus wiederum hatten die Kirchen einen großen Anteil. Es soll daher auch darum gehen, christliche antijüdische Denktraditionen zu hinterfragen und zu schauen, was wir dem entgegensetzen können. Der Rundgang beginnt an der Ev. Stadtkirche Sankt Petri und endet nach etwa 1,5 h an der Kaiserstraße.

Anmeldung: 0231-22962-401 / bildungswerk@ekkdo.de / www.bwdo.de (Veranstaltung E261-C005)

Teilnahme kostenfrei

Kooperation: Evangelisches Bildungswerk Dortmund eBDo / StadtPilgerTour, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., VHS Dortmund

Musik-Workshop

28.-30. April 2026

Haus Villigst, Iserlohnerstr. 25, 58239 Schwerte

Daniel Kempin

Jüdische Lieder zu Essen und Getränken

In diesem Lieder-Workshop entdecken und singen wir jüdische Lieder rund ums Essen und Trinken – von fröhlichen Trinkliedern über festliche Feiertagslieder bis zu oft fröhlichen Kinder- und Volksliedern. Wir tauchen ein in die Welt traditionsreicher Speisen (wie gefilter Fisch, Mazze, Apfel mit Honig, Kartoffelpuffer) und ihre Bedeutungen innerhalb des Judentums. Zusammen mit historisch-kulturellen Hintergründen bringen wir die Melodien in hebräischer, jiddischer und englischer Sprache zum Klingen.

Instrumente sind herzlich willkommen! Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob und welches Instrument Sie mitbringen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur Freude am Singen und Musizieren!

Weitere Informationen und Anmeldung bei Ulrike Pietsch (02304-755 325 / ulrike.pietsch@kircheundgesellschaft.de).

Preis Unterkunft / VP im DZ: 293,50 Euro

EZ-Zuschlag: 20 Euro

Kursgebühr: 86,50 Euro

Kooperation: Evangelische Akademie Villigst, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.

Studienreise

4.-7. Juni 2026

Paris – auf kulturellen, historisch-politischen und jüdischen Spuren

Frankreichs Hauptstadt ist nicht nur eine der bedeutendsten Großstädte Europas, sondern auch eine der führenden Zentren für Kunst, Mode und Kultur weltweit. Im Viertel Marais haben seit dem 13. Jahrhundert Jüdinnen und Juden aus Ost und West trotz aller Vertreibungen immer wieder eine Heimat gefunden. Auch wenn sich die jüdische Gemeinde Frankreichs in den letzten zehn Jahren fast halbiert hat, leben dennoch ca. 275.000 von ihnen in Paris. Begleiten Sie uns in die Metropole an der Seine und wandeln Sie mit uns auf kulturellen, historisch-politischen und jüdischen Spuren! Ein Ausflug führt auch ins etwa 20 km entfernte Versailles.

Weitere Informationen bei Norena Kunter (0231-8380048 / kunter@auslandsgesellschaft.de).

Leitung: Gerda E.H. Koch, Roswitha Killinger

Preis: 730 Euro (EZ-Zuschlag 200 Euro)

Mindestteilnehmerzahl: 23, Anmeldeschluss: 3. April 2026

Details: [QR-Code]

Kooperation: u.a. AG, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.

Vortrag

Donnerstag, 11. Juni 2026, 18 Uhr

Stadtarchiv Dortmund, Märkische Str. 14

Stephan Lehnstaedt

Der vergessene Widerstand

Die Nationalsozialisten sahen für Menschen jüdischer Abstammung nur eine Rolle vor: die des passiven Opfers. Dass sich in Deutschland und den besetzten Gebieten zehntausende Jüdinnen und Juden aktiv gegen diese Zuschreibung wehrten, ist bis heute kaum bekannt. Ihre vergessenen Geschichten hat Holocaust-Experte Stephan Lehnstaedt für dieses Buch zusammengetragen. Erstmals gibt er damit einen Überblick über die Aktivitäten des jüdischen Widerstands und erinnert an einen beispiellosen Kampf gegen die Entmenschlichung – ein Ringen um Würde, Kultur und das Recht zu leben.

Stephan Lehnstaedt ist Professor für Holocaust- und Jüdische Studien an der Touro University Berlin.

Eintritt frei

Kooperation: ADIRA, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V.

Rundgang

Sonntag, 14. Juni 2026, 15-17.15 Uhr

Alter Jüdischer Friedhof an der Schweizer Allee 30, 44287 Dortmund

Klaus Winter

Jüdische Begräbnisstätten auf den Aplerbecker Friedhöfen

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts siedelten sich Jüdinnen und Juden in Dortmund Aplerbeck an. Zwei Friedhöfe erinnern an das rege Leben, das die jüdische Gemeinde vor der Zeit des Nationalsozialismus hier führte. Der älteste der noch erhaltenen 26 Grabsteine auf dem Alten Jüdischen Friedhof an der Schweizer Allee trägt die Jahreszahl 1855. 1894 bat der Kaufmann Simon Rosenberg im Auftrag der „israelitischen Gemeinde“ Aplerbecks die jüdischen Interessen bei der Anlage des neuen Kommunalfriedhofs an der heutigen Köln-Berliner Straße zu berücksichtigen. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Beide Friedhöfe wurden durch Vandalismus zerstört. Klaus Winter, Leiter des Projektes „Jüdische Heimat Dortmund“ rekonstruiert anhand einiger Grabsteine die Biografien der in Aplerbeck bestatteten Persönlichkeiten und erläutert das Projekt.

Treffpunkt ist neben dem Tennisclub. Der Weg zwischen den Friedhöfen beträgt ca. 1 km und ist in 15-20 Minuten über gepflasterte Wege zu gehen.

Anmeldung: 0231-22962-401 / bildungswerk@ekkdo.de / www.bwdo.de (Veranstaltung E261-C031)

Teilnahme kostenfrei

Verantwortlich: Johanna Lohff

Kooperation: Evangelisches Bildungswerk Dortmund eBDo / StadtPilgerTouren, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.

Vortrag

Mittwoch, 1. Juli 2026, 19 Uhr

Heilig-Geist-Kirche, Neuer Graben 162

Egbert Ballhorn

Jesus aus Davids Stamm. Die Kirchenfenster von Heilig-Geist aus dem Jahr 1942

Mitten im Bombenkrieg konzipieren Pfarrer Emil Rath, ein erklärter Gegner des Nationalsozialismus, und die junge Künstlerin Margarete Franke neue Kirchenfenster für die Heilig-Geist-Kirche in Dortmund. Das letzte Buch des Neuen Testaments, die Offenbarung des Johannes, wird in Schrift und Symbolen in Glasmalerei übersetzt. Dabei werden auch Davidsterne verwendet. Vor dem Hintergrund, dass jüdische Menschen ab 1941 gezwungen waren, dieses Symbol in der Öffentlichkeit zu tragen, kann die Verwendung dieses Zeichens in den Kirchenfenstern nur als Bekenntnis zur bleibenden Erwählung Israels gedeutet werden.

Der Alttestamentler Egbert Ballhorn von der TU Dortmund erläutert das einzigartige Bildprogramm des Fensterzyklus vor dem Hintergrund der biblischen Texte und der jahrhundertelangen Israelvergessenheit der christlichen Kirchen.

Eintritt frei

Kooperation: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Kath. Kirchengemeinde Heilig Geist, Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V., Technische Universität Dortmund, Institut für Katholische Theologie

Studienreise

23.-31. Juli 2026

Normandie – Uraltes Kulturland. Geschichte – Kultur – Religion

Nach dem Besuch von Reims führt die Fahrt in die Normandie, den Nordwesten Frankreichs. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Küste 1944 zur Landungszone der West-Alliierten („D-Day“). Soldatenfriedhöfe erinnern daran. Die Steilküste bei Ètretat diente Malern als Motiv, darunter Claude Monet. Der Seerosenteich in seinem Garten in Giverny wurde vielfach von ihm gemalt. Neben bedeutenden Kathedralen (z.B. in Amiens) gibt es auch jüdische Spuren zu entdecken: Unter dem Justizpalast in Rouen wurde das älteste jüdische Bauwerk Frankreichs gefunden, das sog. „Maison Sublime“ (ca. 1100). Stationen: Reims, Giverny, Junièges, Caen, Arromanches, Mont-Saint-Michel, Honfleur, Pont de Normandie, Ètretat, Rouen, Amiens.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Gerda E.H. Koch (02361-655462 / gerda.koch-gcjz@t-online.de).

Leitung: Gerda E.H. Koch, Roswitha Killinger

Preis: 1.895 Euro (EZ-Zuschlag 360 Euro)

Anmeldeschluss: 30. März 2026

Kooperation: u.a. Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.

Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.

Küpferstr. 3
44135 Dortmund

T 0231 17 13 17
F 0231 176 54 58
info@gcjz-dortmund.de

www.gcjz-dortmund.de

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27.1.26 © GCJZ Dortmund

20.2.26 © Anna Ben-Shlomo

1.3.26 © Margarita Feinstein

15.3.26 © Veranstalter

7.-11.4.26 © Pixabay

28.-30.4.26 © Thomas Beer

11.6.26 © C.H. Beck

14.6.26 © Klaus Winter

1.7.26 © GCJZ Dortmund

23.-31.7.26 © Pixabay