Besuch beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) e.V. Hörde (v.l.): Annette Kienast, Barbara Knoppe, Martina Braun-Wattenberg und Susanne Smolén vom SkF Hörde und Elisabeth Beschorner. Foto: Michael Bodin / Kath. Stadtkirche Dortmund

Besuch beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) e.V. Hörde (v.l.): Annette Kienast, Barbara Knoppe, Martina Braun-Wattenberg und Susanne Smolén vom SkF Hörde und Elisabeth Beschorner. Foto: Michael Bodin / Kath. Stadtkirche Dortmund

Mit einer Besuchsreihe informiert sich das Team der Katholischen Stadtkirche Dortmund aktuell über die Arbeit in den Einrichtungen der Fachverbände SkF, SkM und IN VIA Dortmund. Die unter dem Dach der Katholischen Sozialen Dienste (KSD) vernetzten Verbände sind oft weniger im Blickfeld, wenn es um caritative Arbeit geht, als die großen Wohlfahrtsverbände.

B3 – das steht für „Begegnung – Betreuung – Beratung“, für Nachbarschaftshilfe und Kursprogramme, für Ehrenamtsarbeit und das Mehrgenerationenhaus in Hörde. Hier, an der Niederhofener Straße 52 befindet sich zugleich die Zentrale vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) e.V. Hörde. Neben diesem Verband gibt es in Dortmund noch den SkF Dortmund und auch die Bundeszentrale des SkF. „Das hängt mit der Geschichte zusammen, als Hörde noch eine eigene Stadt war“, erläutert die Geschäftsführerin vom SkF Hörde, Susanne Smolén.

Die Dekanatsreferentinnen Elisabeth Beschorner und Barbara Knoppe sowie die Dekanatsreferentin für Jugend und Familie, Annette Kienast, waren für die Katholische Stadtkirche nach Hörde gekommen, um sich die Arbeit des SkF dort vorstellen zu lassen.

Präsentiert wurde ihnen ein bunter Strauß an Hilfen und Stadtteilprojekten mit einer für die Gäste erstaunlichen Breite von der Allgemeinen Sozialberatung über vielfältige Angebote für Senioren, Familienpatenschaften, Schuldnerberatung, Schwangerschaftsberatung, ein Repair Café und vieles andere mehr. Nicht alle Angebote oder Projekte befinden sich in Hörde, sondern auch an diversen anderen Standorten, wie dem Katholischen Centrum in der Dortmunder Innenstadt, in der Nordstadt und sogar in Hamm. Der Schwerpunkt der Seniorenarbeit liegt aber mit dem Mehrgenerationenhaus in Hörde. „Hier im Stadtteil wohnen viele Senioren und denen möchten wir soziale Kontakte und Bewegung anbieten sowie Möglichkeiten schaffen, nicht allein sein zu müssen“, erläutert Susanne Smolén. Zur Begegnung von Jung und Alt kommt es unter anderem durch die Zusammenarbeit mit youngcaritas, der deutschlandweiten Plattform für soziales Engagement junger Menschen, etwa bei der „SmartphoneSprechstunde“.

Seit drei Wochen werden im Mehrgenerationenhaus wieder alle Kurse angeboten, allerdings mit einem Hygienekonzept und reduzierter Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „In diesem Jahr wird es aufgrund der schon erfolgten Einschränkungen auch keine Sommerpause geben“, kündigt Susanne Smolén an.

Weitere Informationen unter: www.skf-hoerde.de