Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus hatte zum Gründungstreffen eingeladen

Angesichts der vielen provokativen Aufmärsche der Dortmunder Nazis trafen sich Anfang November Vertreter von rund 15 Nordstadt-Organisationen. Eingeladen hatte der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus. Er stellte ein von ihm entwickeltes Konzept vor, wie sich ein Stadtteil erfolgreich gegen Nazis wehren kann. Die anwesenden Stadtteilvertreter waren sich einig, dass die Nordstadt bunt statt braun bleiben soll. Auch wenn die Naziaufmärsche derzeit gestoppt sind, wollen sie in Zukunft besser vorbereitet zu sein.

Darum haben sie die Gründung eines Runden Tisches gegen Rechtsextremismus in der Nordstadt beschlossen. Er soll im Dezember erstmals zusammenkommen. Beteiligt sind jetzt schon unter anderem Kirchengemeinden, Beratungsstellen, die Auslandsgesellschaft, Vereine, aber auch eine Schule. Angesprochen werden sollen noch das Dietrich-Keuning-Haus, vor allem auch Migrantenorganisationen und Moscheen.

Jutta Reiter und Friedrich Stiller vom Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus, die Gastgeber, boten für die Zukunft die Zusammenarbeit und fachliche Beratung an, zum Beispiel für die Anmeldung von Demonstrationen.

 

Bei Rückfragen:

Für den Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus Friedrich Stiller , Ev. Kirchenkreis Dortmund

Telefon: 0231 8494-376

E-Mail: friedrich.stiller@ekkdo.de