Neue Konfliktanlaufstelle der Katholischen Stadtkirche: Ab sofort gibt es in der Katholischen Stadtkirche Dortmund ein weiter entwickeltes Angebot: Menschen, die in einer Kirchengemeinde oder einer kirchlichen Einrichtung von einem Konflikt betroffen sind, können sich im Katholischen Stadtbüro an die neu eingerichtete Konfliktanlaufstelle wenden. Das Ziel ist es, Konflikte frühzeitig und ortsnah zu bearbeiten und so zu verhindern, dass sie größer werden oder gar eskalieren.

Besetzt ist die Anlaufstelle mit Mitarbeitenden, die per E-Mail oder telefonisch erreichbar sind. Sie unterstützen direkt bei Differenzen und Meinungsverschiedenheiten zwischen Menschen in der Kirchengemeinde, wenn diese in maximal drei Gesprächen gelöst werden können. Wenn sich Menschen wegen schwerwiegender oder schon lange bestehender Konflikte an die Stelle wenden, werden geeignete Ansprechpartner vermittelt. Damit bauen die Dekanate im Erzbistum Paderborn ein Angebot aus, für das sie bereits in der Vergangenheit Verantwortung hatten.

„Gerade zu Beginn einer konflikthaften Situation hat man noch die Möglichkeit, zu vermitteln. Die Konfliktanlaufstelle der Katholischen Stadtkirche Dortmund ist deshalb eine wichtige Ergänzung unserer Aufgaben und Angebote für die Menschen in den Gemeinden“, erläutert Propst Andreas Coersmeier.

Das Angebot steht allen Rat- und Hilfesuchenden aus den Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen in Dortmund offen unabhängig davon, ob sie hauptamtlich oder ehrenamtlich tätig sind.

Mit der neuen Konfliktanlaufstelle soll die Möglichkeit bestehen, die Beteiligten darin zu unterstützen, Konflikte frühzeitig beizulegen. Die Katholische Stadtkirche möchte helfen, miteinander im Gespräch zu bleiben.

Erreichbar ist die Konfliktanlaufstelle im Katholischen Stadtbüro Dortmund über die Rufnummer 0231 1848-244.

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