Fragen der medizinischen Ethik haben mit existentiell herausfordernden Situationen am Lebensanfang, in Krankheit und am Lebensende zu tun. Sie sind deshalb ein herausragender Stoff für Filme. Religionen sind hier ebenfalls mit Sinnangeboten, Beratungen, manchmal auch mit starken Wertungen präsent wie in kaum einem anderen Feld der Ethik. Deshalb ist es naheliegend, Filmkunst, Ethik und Religion miteinander in ein Gespräch zu bringen, das sie oft nur übereinander führen.

Die Internationale Forschungsgruppe Film und Theologie befasst sich in der Tagung »Fragen von Leben und Tod«, die vom 19. bis 22. Juni in der Katholischen Akademie Schwerte stattfindet, mit der Frage, welche Bedeutung Filmen für die ethische Reflexion, für den gesellschaftlichen Diskurs und für die medizinethische Ausbildung zukommen kann. Untersucht werden Spielfilme aber auch TV-Formate, in denen (medizin)ethische Fragestellungen verhandelte werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf »klassischen« Fragen des Umgangs mit Krankheit und Sterben, auf realen Situationen im privaten Umfeld und in klinischen Settings.

Zielgruppe sind Fachleute aus Filmwissenschaft, Philosophie, Theologie, Religionswissenschaft, Medizinethik, Medizin und Pflege sowie andere Interessierte.

Anhand von Vorträgen, Workshops, Gesprächen und Diskussionen wird das Tagungsthema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und in einem interdisziplinären Umfeld vertieft.

Der Flyer steht hier zum Download bereit: https://www.stadtkirche-dortmund.de/cms/wp-content/uploads/2019/05/E05SCCF001MedizinEthikFilm.pdf

Informationen und Anmeldung:

Katholische Akademie Schwerte

Bergerhofweg 24, 58239 Schwerte

02304-477 154

scheffler@akademie-schwerte.de

www.akademie-schwerte.de