Beim Lichtmesstreffen der Katholischen Stadtkirche ging es am Freitag um Kitas als familienpastorale Orte (v.l.): Propst Andreas Coersmeier, Andreas Altemeier (Leiter des Referats Ehe- und Familienpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat), Iris Mieser und Svenja Zahn (Dekanatsreferentinnen für Jugend und Familie),  Martina Zeh-Wilmsen (Sprecherin des Kath. Stadtgremiums), Sonja Barreiro-Caballero (Kindertagesstätte Hl. Kreuz Dortmund-Mitte), Heike Jürgens (Kindergarten St. Benno Dortmund-Benninghofen), Annette Kienast (Dekanatsreferentin für Jugend und Familie).

Beim Lichtmesstreffen der Katholischen Stadtkirche ging es am Freitag um Kitas als familienpastorale Orte (v.l.): Propst Andreas Coersmeier, Andreas Altemeier (Leiter des Referats Ehe- und Familienpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat), Iris Mieser und Svenja Zahn (Dekanatsreferentinnen für Jugend und Familie), Martina Zeh-Wilmsen (Sprecherin des Kath. Stadtgremiums), Sonja Barreiro-Caballero (Kindertagesstätte Hl. Kreuz Dortmund-Mitte), Heike Jürgens (Kindergarten St. Benno Dortmund-Benninghofen), Annette Kienast (Dekanatsreferentin für Jugend und Familie).

 

Gottesdienst und Abend der Begegnung beim Lichtmesstreffen: „In unseren Kitas sollen Glaube, Hoffnung und Liebe Raum haben“, hatte der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker einmal formuliert. Was heißt das in der Praxis für die 58 katholischen Kitas in Dortmund und wie kann aus einer katholischen Kindertagesstätte ein pastoraler Ort werden? Um diese Frage ging es am Freitagabend beim traditionellen Lichtmesstreffen der Katholischen Stadtkirche Dortmund.

Die rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer feierten zu Beginn einen Gottesdienst in der Propsteikirche. An der Gestaltung wirkten der Chor „Taktum“ sowie eine Kindergruppe aus dem Pastoralen Raum im Dortmunder Süden mit.

Eine eine Kindergruppe aus dem Pastoralen Raum im Dortmunder Süden gestaltete den Gottesdienst mit.

Eine eine Kindergruppe aus dem Pastoralen Raum im Dortmunder Süden gestaltete den Gottesdienst mit.

Im Anschluss trafen sich die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände, Priester und Gemeindereferentinnen und -referenten sowie Gemeindeassistenten und die Vertreter von Verbänden und Einrichtungen im Katholischen Centrum. Gesprächspartner auf dem Podium waren Andreas Altemeier (Leiter des Referats Ehe- und Familienpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat), Sonja Barreiro-Caballero (Kindertagesstätte Hl. Kreuz Dortmund-Mitte) sowie Heike Jürgens (Kindergarten St. Benno Dortmund-Benninghofen).

Andreas Altemeier machte deutlich, dass es bei der Zertifizierung von Einrichtungen als „familienpastoraler Ort“ nicht nur um Religionspädagogik gehe. Vielmehr seien die fünf Bereiche Evangelisierung, Bildung, Beratung, Politik und Hilfe in unterschiedlichen Ausprägungen bedeutsam. Zum Stichwort „Hilfen“ erläuterte Heike Jürgens: „Wir haben eine Lotsenfunktion für die Eltern, machen sie auf mögliche Hilfen in allen Lebenslagen aufmerksam und nennen Adressen und Ansprechpartner.“

Heike Jürgens und Sonja Barreiro-Caballero berichteten darüber hinaus, wie sie die Kinder mit biblischen Erzählungen in Kontakt bringen, die diese oft nicht mehr kennen. Erlebbar würden diese beispielsweise mit Hilfe selbstgebastelter Puppen, welche David und Goliath darstellten. Oder beim Projekt „Herbergssuche“ hätten sich die Kinder zusammen mit den Figuren von Maria, Josef und dem Esel vom Kreuzviertel auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Am Ende hätten die Kinder dann noch aus eigenem Antrieb einen Stall gebaut.

„Nah bei den Menschen – christliches Handeln in der Stadt“, heißt in jedem Jahr das Motto des Lichtmesstreffens zu dem das Katholische Stadtgremium immer am Freitag nach dem Fest Maria Lichtmess einlädt. Das Thema ist dabei jeweils ein Beispiel an dem dieses christliche Handeln deutlich wird.